Begabtenförderung
Bei der Begabtenförderung wird eine ausgewählte Gruppe von Schulkindern gezielt gefördert. Sie sind überdurchschnittlich begabt oder hochbegabt. Ihr Potential wurde vorher durch einen Psychologen bestimmt. Bei leistungsstarken Schüler/-innen mit hohem Potential kann in Ausnahmefällen die hohe Begabung in einem gemeinsamen Gespräch zwischen Eltern, LehrerInnen und Schulbehörde gemeinsam erkannt werden. Das Kind wird dann von der Schule direkt in den Förderunterricht geschickt.
Gemeinsam ist diesen Schulkindern, dass sie im Durchschnitt über alle neun Intelligenzen nach Gardner ein hohes Potential erreichen, das heisst vereinfacht, sie besitzen einen hohen Intelligenzquotienten (IQ). Diese 1-10 % der Kinder (im Schnitt 1-3 Kinder pro Klasse) sind in der Schule in mehreren Bereichen unterfordert, da sich der Unterricht häufig an der Mehrheit der Schulkinder orientiert. Sie langweilen sich oft. Da sie in der Klasse massiv in der Minderheit sind, ist es für sie schwierig gleichgesinnte Freunde und Freundinnen zu finden. An diesem Punkt setzt die ganzheitliche Begabtenförderung ein. Sie muss zu Hause, in der Schule und wenn möglich in einem Zusatzprogramm wie zum Beispiel einem privaten Mentorat stattfinden.
Die Lehrer/-innen des Talentstudios sind sich bewusst, dass auch die Schulkinder mit einer hohen Allgemeinbegabung oder einer extremen Begabung (sie gleicht allfällige schwächere Bereiche aus) sehr individuelle Begabungsprofile haben. Die Themenbereiche (Module) wechseln aus diesem Grund regelmässig. So kann jedes Schulkind immer wieder im Bereich seiner speziellen Stärken arbeiten. Gleichzeitig wird die hohe Allgemeinbegabung gefördert, indem das Kind in möglichst viele Themenbereiche einen Einblick erhält und sie so weit vertieft, wie es kann und will.
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